Luca und der Schneemann

Die ganze Nacht über hat es geschneit,
ganz dicke Flocken fielen vom Himmel,
als Luca an diesem Morgen aufsteht, ist der Garten dick beschneit!
Schnell springt er aus dem Bett und läuft zum Papa ins Schlafzimmer.
Papa Papa wir haben ganz viellllllllllllllllllllllll Schnee,
schnell steh auf, wir wollen doch einen Schneemann
bauen hast du mir versprochen wenn genug Schnee ist.

Papa ruppelt die Augen, jajaa brummt er ich komm ja gleich.
Luca eilt in sein Zimmer und zieht sich schnell an,
das kann er schon ganz alleine, er ist ja schon 4 Jahre alt, und ein grosser Junge.
So nun noch eine Karotte aus dem Eisschrank für die Nase,
oje wir haben eine Zentralheitzung,
wo nehme ich nun Kohlen für die Augen her? denkt sich Luca.

In seinem Bilderbuch hat Luca nämlich gesehen
wie ein Schneemann aussieht, Karottennase, Kohlenaugen
einen alten Topf als Hut, und einen Schal,
ob Mama es merkt wenn er den selbstgestrickten Schal nimmt,
der aus reiner Wolle? Der krazt ohnehin so,
und orange mag Luca auch nicht besonders,
weil sie im Kindergarten dann immer hänseln, er sei ein Mädchen.

Also Schal, Karotte sind schon, da fehlt noch ein Topf, welchen nehm ich da wohl?
Ahhhhhhhh eine Gute Idee, Luca läuft in den Keller,
und schnappt sich sein Kindertöpfchen,
das braucht er doch nicht mehr, er geht ja schon auf,s Klo.
Für die Augen findet Luca auf einem Regal Flaschenkorken,
so nun hat er alles beisammen!

In der Zwischenzeit, hat es Papa auch aus dem Bett geschafft,
und nun geht es ab in den Garten, einen Schneemann bauen.
Zuerst eine kleine Kugel geformt und nun rollen,
und rollen und rollen, bis es eine ganzzzzzz grosse Kugel wird,
dann kommt die nächste Kugel dran,
die wird der Bauch und muss ein bißchen kleiner sein.
Die dritte Kugel wird noch kleiner und die ist der Kopf!
Nun werden die Kugeln aufeinander gesetzt und mit Schnee zusammengeklebt.

Papa formt noch Hände und klebt sie an,
Ohhhh ein Besen braucht der Schneemann noch,
dafür nimmt Papa den Garagenbesen.
Dann die Karotte, die Korken reingedrückt,
den Nachttopf auf den Kopf gesetzt,
Schal umgebunden und der Schneemann ist fertig.

OHHHHHHHHHHHH ist der schön Luca,s
erster Schneemann steht nun im Garten vor dem Kinderzimmerfenster,
so das Luca ihn auch von seinem Zimmer aus sehen kann.
In der Zwischenzeit hat Mama das Essen gemacht,
hungrig von der Arbeit und der guten Winterluft
setzen sich Luca und Papa zu Ihr an den Tisch, und lassen es sich schmecken.

Abens vorm, schlafen gehen, sieht Luca noch mal nach seinen Schneemann,
schön steht er da, im Mondlicht, und
es kommt Luca so vor als würde er ihn zublinseln.
Nun muss Luca ins Bett, doch Luca kann und kann nicht einschlafen diese Nacht,
er muss immer an seinen Schneemann denken!

Luca hat seinem Papa gefragt wie lange ein Schneemann denn lebt.
Papa sagte: „ Na bis es wieder warm wird, und der Schneemann dann schmilzt.„
Oh nein, was wenn es heute Nacht warm wird?
Dachte Luca, dann ist mein Schneemann doch weg, Luca wurde sehr traurig
doch dann hatte er eine gute Idee.

Über seinen Pyjama zog er Jenas Stiefelchen Jacke an,
nahm seine kleine Schubkarre vom Sandkasten,
und lief zum Schneemann in den Garten
vorsichtig packte er Kugel für Kugel auf seinen Schubkarren
und brachte eine Kugel nach der anderen in den Keller.

Leise öffnette Luca, die Tiefkühltruhe,
so nun erste grosse Kugel, dann zweite, dritte wie Papa es Luca gezeigt hatte!
Nach einer Weile war der Schneemann fertig übersiedelt
und durfte nun bei Luca im Haus wohnen, wo er sicher nicht schmelzen würde.

Am nächsten Morgen fuhren Luca, Papa und Mama
in den grossen Supermarkt um für die Weihnachtsfeiertage,
Fleisch und Würste und Leckereien einzukaufen,
dafür hat die Mama ja die Tiefkühltruhe gesäubert und hergerichtet.
Doch als Mama und Papa die Sachen in den Keller brachten
um sie in die Tiefkühltruhe zu geben, staunten sie nicht schlecht.
Als sie den Deckel der Truhe öffneten, was sahen sie da?

EINEN SCHNEEMANN!

Sie mussten herzhaft lachen,
denn einen Schneemann als Mitbewohner hat nicht jeder.


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17 Kommentare zu “Luca und der Schneemann

  • 22. Dezember 2009, 15:42 Uhr
    Permalink

    Jaja jetzt kenn ich Dich schön langsam schon,
    der Versuch war aber gut! *kicher*

    Antworten

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