Arigona die Unschuldige?

Diese Frage haben sich bestimmt einige Menschen im Lande Österreich gestellt.

Spielt man wirklich so übel mit dem Mädchen aus dem Kosovo?Ganz gleich um welchen Landsmann oder Landsfrau es sich handelt. Fakt ist doch, „ Wer illegal in einem Land lebt muss mit einer Abschiebung rechnen.“
Fakt ist ebenfalls, „Wenn sich ein Asylanstragsteller sich etwas zu Schulden kommen lässt, wird auch abgeschoben.“

Bei der Familie Zogaj ist es leider der Fall, dass ich die Familienmitglieder Arigonas und Arigona selbst laut Zeitungsbericht einiges haben zu Schulden kommen lassen. Komischer Weise haben die Medien stets die Familie Zogaj als vorbildlich und harmlos dargestellt. Es wurden nie negative Seiten erwähnt. Obwohl doch jeder so seine negativen Seiten hat.

Man kann ja verstehen, das niemand in einem Land leben möchte wo fast nichts zu holen ist. Verstehen kann man auch dass es in Österreich viel schöner ist zu leben. Hier ist man frei und kann offen reden und niemand muss Angst haben verfolgt zu werden. Um diese Freiheit auch zu behalten darf man sich nichts zu Schulden kommen lassen. Wenn sich da nicht die Familienmitglieder der Familie Zogaj so dumme Schnitzer haben erlaubt!

Sicherlich, es waren keine Aktionen die das Land Österreich hätten in Gefahr bringen können. Aber, es waren Straftaten die andere Menschen geschädigt haben. Die größte und nicht gerade schlauste Aktion war der Versuch die Regierung Österreichs mit Selbstmord unter Druck zu setzen. Allein das ist schon ein Grund für eine Abschiebung. Ich denke, Innenminister Platter kann gar nicht anders handeln als die Abschiebung anzuordnen. Selbst wenn er nachgeben wolle, kann er es nicht. Das Gesetz spricht dagegen.

Wenn ein Österreicher eine Straftat begeht und wird gefasst, muss er irgendwann einsitzen. Denn Abschieben kann man ihn ja nicht. Aber ein Asylantragsteller sollte sich so benehmen, dass er keinen Grund liefert um abgeschoben werden zu können. Denn Straftäter hat jedes Land genug. Da müssen nicht noch andere aus dem Ausland kommen.

Ich selbst bin nicht gegen Ausländer allgemein. Ich bin eher der Meinung, dass jeder Mensch ein Recht darauf hat in einem Land seiner Wahl zu leben. Wichtig dabei ist nur, jeder der auf eine Integration hofft, muss auch die Gesetze des Landes befolgen und achten. Und vor Allem, keine Vorstrafen aus seinem Heimatland mitbringen.

Es gibt viele Österreicher und Deutsche die in ein fremdes Land auswandern. Auch sie müssen sich den Gesetzen des Landes ihrer Wahl fügen. Tun sie es nicht, können sie ihre Koffer wieder packen und in ihre Heimat zurück gehen. So sind nun mal die Regeln und das ist auch gut so.

Ext. Artikel: Arigona-woche_nr515207.pdf


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35 Kommentare zu “Arigona die Unschuldige?

  • 14. April 2010, 18:56 Uhr
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    Hallo. Vielleicht bist Du der Autor des Artikels, tut mir leid. Ich wollte sicher nicht zu nahe treten. Aber, ich les den Beitrag nochmal, wenn ich bedenke, daß er öffentlich so da steht und sich sicher länger Gedanken zu dem Fall machte, so unterlag er doch einigen Fehlern. Vielleicht aber ist er auch dem Eindruck erlegen, den die Zeitungen vermitttelten..
    Trotzdem ist es schade, weil er dadurch zu falschen Schlußfolgerungen verleitete. Die da sind: kriminelles Umfeld der Familie: daswar sicher gar nicht so (Ich konzidiere eine gesamtösterreichische Krankheit). Es gab keine für ein Fremdenrechtsverfahren noch für ein Register kriminelle Vergangenheit, ein Spruch des O.Gerichtshof wurde extra deswegen verfasst, eine Untersuchung gegen Amt deswegen eingeleitet (BIA, Österreics Geheimdienst ;). Und, die Mär von Österreichs Erpressung, als Psychologe weis ich um die Konstruktivität solcher Behauptung, es gibt kein solches Strafdelikt da nicht aus minderen Motiven hier gehandelt wurde, kein Psychiater würde dem rechtgeben. (Leider existieren im österr. recht noch Passagen die Tiere als Sache und Selbstmord als Schuld qualifizieren, aus dem 19.Jh. stammend)
    War noch was? Na ja, der ganze Artikel spricht von Integration, gerade dieser Sachverhalt brach unter schaurig konstruktiv wirkenden Aktionen zur Herabwürdigung und, ja, Verleumdung der Familie geradezu ins lächerliche gezogen.. Fg.!

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  • 14. April 2010, 19:02 Uhr
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    die „mangelnde Integration„ brach als Konstrukt der Stimmungsmache zusammen und die Familie wurde bewusst lächerlich gemacht

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  • 15. April 2010, 05:32 Uhr
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    @Thomas F: leider stimmen die o.a. Ausführungen nicht mit der Realität überein:
    Am 09.02.2009 wurde gegen den Bruder von Arigona ein Strafverfahren wg. illegalen Waffenbesitzes bei der Abschiebung (!!!) erstattet.- auf den „normal sterblichen Österreicher„ umgemünzt, bedeutet das Mitführen eines Schlagringes den Tatbestand des unerlaubten Waffenbesitzes.

    Per 18.11.2009 beliefen sich die Kosten dieses aus mehr als 117 Anträgen (!!!) bestehenden Verfahrens auf insgesamt 80.000 € – diese werden nicht von der Familie Zogaj getragen sondern dem Steuerzahler angelastet.

    Laut den „Oberösterreichischen Nachrichten“ vom 20. Februar 2008 haben Arigona Zogaj und ihre Brüder eine Fahrschulrechnung von 1377 Euro nicht beglichen. Die Fahrschule trat an Pfarrer Josef Friedl heran, welcher vorschlug dem Innenministerium die Rechnung zu schicken. Ein Teilbetrag wurde durch Pfarrer Friedl beglichen.(Originalauszug aus parlamentarischer Anfrage) – sofern DIES als Intergration gewertet wird, möchte ich dem entschieden widersprechen!

    Ich bin absolut dafür, denen zu helfen, die unserer Hilfe bedürfen! Ich verwehre mich jedoch aufs Entschiedenste, wenn unser Rechtssystem für ein Kasperltheater (und dies mit Duldung oder gar Hilfestellung der Grünen) ausgenutzt wird. Der Kosovo wurde seitens der EU als Staat anerkannt – worauf soll sich sohin der Asylantrag noch stützen???
    Und damit man sich die bisher aufgelaufenen 80.000 € auch etwas bildlicher vorstellen kann: dies entspricht in etwa dem Jahresgehalt von 6-7 Verkäuferinnen, die damit auch noch ihre Kinder von der Geburtenstation bis zum Schuleintritt versorgen – womit also soll EINE EINZIGE PERSON einen derartigen Aufwand rechtfertigen?

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  • 15. April 2010, 07:29 Uhr
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    Hallo Fred! Wie ich sehe gibt es unterschiedliche Ansichten. Aber pass auf: Die geschilderten Geschichte mit dem Schlagring bezieht sich auf das Jahr 2009, ist nicht ursächlich mit dem Fall in Zusammenhang zu bringen. (Versteht sich von selbst .. daß der „Schlagring„ in Österreich legal erworben wurde). Er wurde übrigens von einem Security am Flughafen „angezeigt„ und nicht deshalb abgeschoben. Die Anzeige wurde übrigens beeinwandet.
    Ganz übel und zugleich exemplarisch finde ich das Beispiel mit der Fahrschulrechnung, wie hätte die bezahlt werden sollen, nachdem man den Leuten zuerst die Arbeit wegnahm (ich weis, das geschah schon 1 Jahr vorher) und dann mit dem Abschub verfrachtete, das ist so wenn Sie mich ins Gefängnis setzten und dann das Abzahlen meiner Außenstände verlangten.
    Nein, das ist nicht ganz glaubwürdig, das weis ein jeder..
    Das dient nicht dem Glaubhaftmachen abschiebungswürdiger Gründe, und jetzt kommts: Sämtliche zum Vorwurf gebrchten Vorwürfe .. sind nach VfgH – nicht Gründe die relevant für ein Abschiebeverfahren sind. Und sind nie Thema im Asylverfahren gewesen. Tatsache ist hingegen, daß bereitwillig auf Kommando gegen die Familie Stimmung gemacht wurde, dessentwegen aber ein Verfahren gegen ursprünglich involvierte Beamten eingeleitet wurde. Weist Du wieviel uns ein Hypo – oder Bankenskandal kostet? Da nimmt sich der Vergleich sonderbar aus.
    Asyl: es lag nach genauer Auslegung des zu Asyl verpflichtenden Gesetzes – kein Asylgrund vor. Die Leute flohen, wenn auch verspätet und monatelang in den Wäldern verharrend, vor den Ausläufern des Krieges.
    Aber das ist gar nicht der Punkt. Das Mädchen verbrachte hier den Großteil ihres Lebens, sprach besser deutsch als ihre Heimatsprache, deshalb > mußte man sie auch verleumden, um eine Diskussion vonwegen Integration zu vermeiden..
    meinst der Thomas..

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  • 15. April 2010, 07:54 Uhr
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    Hallo Thomas! Unterschiedliche Ansichten können durchaus zu gegenseitiger Befruchtung und dadurch zu einer Win-Win Situation führen :-)

    Ich habe auch nicht behauptet, dass der Schlagring einen Abschiebungsgrund dargestellt hat. Nur, wer besorgt sich/wer benötigt einen Schlagring und warum?
    Was den Erwerb dann betrifft, stellt sich natürlich die Frage – hiefür sollte also Geld vorhanden gewesen sein, die jedoch gemachten Schulden bei der Fahrschule blieben offen?
    Im Grunde sind mir sowohl das Eine als auch das Andere wurscht – in meiner Anschauung jedoch sieht „Intergration„ etwas anders aus.

    Und wenn man ihnen wie du schreibst bereits 2008 die Arbeit „wegnahm„ – was bleibt dann definitv vom „vorbildlichen Integrieren„?

    Mag schon sein, dass Arigona den Großteil ihres Lebens hier illegal verbacht hat-mag schon sein, dass es ihr Vater war, der das ganze verursacht hat – nur: wenn ich dir heute dein Auto stehle, damit jahrelang fahre – habe ich dann damit einen Rechtsanspruch erworben?

    Auch Hypo- und Bankenskandal kann ich ja wohl nicht mit Arigona gleichsetzen – hier sind mehrere hundert Existenzen bedroht, Arigona bedroht „lediglich„ die Glaubwürigkeit eines ganzen Staates. Ich würde aus diesem Grunde auch nicht unbedingt die Kosten der Nasa-Raumflüge mit dem Asylverfahren gleichsetzen – die bringen uns eventuell etwas. Die Familie Zogaj jedoch sehe ich nicht unbedingt als „die„ Bereicherung des österreichischen Staates, der die Einsetzung von Steuergeldern in einem derartigem Ausmaß rechtfertigen würde.

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  • 15. April 2010, 08:05 Uhr
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    Hallo Fred! ich kann nur kurz zu Deinen Ausführungen Stellung nehmen. Ja, die Frage ist berechtigt, warum braucht jemand Waffen. Noch ein Fakt: der Betroffenen bekam sie als Geschenk.. zum Abschied.. ;) Als er schon wegen der freiwilligen Rückfahrt (flug) am Flughafen war. Dämpft das etwas den scheinbar ungeheuren Vorwurf?
    G.Th
    P.s.: weist Du wieviel Österreich – illegal eine Pumpgun (die ist gefährlicher) zu hause haben? 60 000

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  • 15. April 2010, 08:08 Uhr
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    uups.. noch was, ich lese das Argument vom Arbeitwegnehmen und damit den in Zusammenhang gebrachten Vorwurf mangelnder Integration. Nur, das hat Österreich so gemacht> mit 2006 erlassenem neuen und mit 2005 rückwirkend geltenden Fremdenrecht! Wer .hat da also desintegrierend gehandelt?

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  • 15. April 2010, 11:04 Uhr
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    Nunja, Geschenk oder nicht – ich bin nun doch schon einige Zeit auf der Welt – ich habe noch NIE einen Schlagring geschenkt bekommen. Wahrscheinlich hätte ich auch nicht das dazugehörige Umfeld. Und, nein es dämpft den ungeheueren Vorwurf in meinen Augen keinesfalls – wer kleckert, muß befürchten, dass er sich anpasst.
    Wenn es die 60.000 illegalen Pumpguns bereits gibt – ist es dann notwendig diese noch mit einem weiteren Schlagring zu ergänzen? Die vergleichende Argumentation ist glaublich nicht sehr hilfreich – denn genau DAS ist es, was oftmals säuerlich aufstößt: „Ja, aber es gibt ja auch so viele Österreicher, die…„ – stimmt – nur warum soll ich den vorhandenen Problemen weitere hinzufügen.
    Und was das rückwirkende Fremdengesetz betrifft oder grundsätzlich Gesetzgebung betrifft: diese sind dazu da, um das Zusammenleben (sofern gewollt) halbwegs in den Griff zu bekommen. Sie gelten für mich, genauso wie für jeden anderen. Mit einem einzigen Unterschied: wann hätte ich jemals die Möglichkeit, gegen eine einzige behördliche Entscheidung 117 (!!!) Anträge, Einsprüche etc. einzubringen?
    Da ich diese Kosten als Staatsbürger immer selbst zu tragen habe – wirds vermutlich beim 3. Anlauf zu einem Ende kommen.
    Ich habe einmal ausgeführt, dass Arigona symbolhaft für die Asylpolitik steht und verm. seitens der politischen Agiteuere benutzt wird – nur sollten sich diese politschen Agiteuere bewußt sein, WER sie in diese Positionen gehievt hat und WER deren Bezüge bezahlt. Und sich ev. auf Grundlage dieses Bewußtseins die Frage stellen, ob die Lächerlichmachung unseres Rechtssystems nach wie vor gerechtfertigt ist.

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