Rettung und Ambulanz: „ICE„

Thema:  Handy ICE (= In Case of Emergency)

Das Personal von  Rettung und Ambulanz haben bemerkt, dass bei
Straßenunfällen die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben!
Bei den Einsätzen weiß man aber nicht, wer aus diesen langen
Kontaktlisten zu kontaktieren ist.

AmbulanzfahrerInnen haben also vorgeschlagen, dass jede/r in  ihre/
seine Kontaktlisten die im Notfall zu kontaktierende Person unter dem
selben Pseudo einträgt.
Das international anerkannte Pseudo ist :
ICE (= In Case of Emergency).

Unter diesem Namen sollte man die Person eintragen, welche im Notfall
durch Rettung, Polizei, Feuerwehr oder Erste Hilfe anzurufen ist.

Sind mehrere Personen zu kontaktieren, gibt man ICE1, ICE2, ICE3 usw. ein!
Angeblich soll dieses Service kostenlos sein,
was ich nicht ganz glauben konnte und auf die Suche ging!

So was wir jetzt in Erfahrung bringen konnten:

Im deutschen Sprachraum wird statt „ICE“
teilweise auch „IN“ (für „Im Notfall“) verwendet.
Sowohl deutsche als auch österreichische Initiativen
zum Thema verwenden dieses Kürzel,
das auch als englische Abkürzung („IN case of emergency“)
verwendet werden kann.

Dem Bestreben nach einem internationalem Standard
wirkt die Verwendung „IN„ allerdings entgegen.
Desweiteren wird das Kürzel „IN„ kaum benutzt,
was wohl an der Gebundenheit des Benutzers an deutschsprachige Helfer liegt.

Großbritannien vermittelt unter dem Namen „ICE“
eine kostenpflichtige Serviceleistung Kontakte zu Angehörigen.
Der Begriff ist auch markenrechtlich geschützt.
ICE hat international noch keine hohe Bekanntheit,
weswegen eine Vereinheitlichung vor der Entwicklung
mehrerer unabhängier Abkürzungen erstrebenswert ist.


Teilen 'Rettung und Ambulanz: „ICE„' per Facebook Teilen 'Rettung und Ambulanz: „ICE„' per Google+ Teilen 'Rettung und Ambulanz: „ICE„' per Twitter Teilen 'Rettung und Ambulanz: „ICE„' per Email Teilen 'Rettung und Ambulanz: „ICE„' per Print Friendly     

Gertrude

Kaum hätte ich mir das Träumen lassen - Ich kann es kaum fassen! ...

11 Gedanken zu „Rettung und Ambulanz: „ICE„

  • 11. Juni 2009 um 21:21
    Permalink

    Sollte ich da Jemanden auf die Füsse getreten sein,
    dann *Entschuldigung*
    Meines Wissens habe ich nur das geschrieben was ich aus Medien erfahren habe!
    LG
    Gertrude

    Antwort
  • 18. Juli 2009 um 16:14
    Permalink

    Der eigentlich löbliche ICE-Gedanke hat leider einen entscheidenden Strickfehler, denn normalerweise hat man in der Praxis sein Handy mit einer PIN gesperrt; also hat der Retter auch keinen Zugriff auf die Kontakte.
    Eine mögliche Änderung der Code-Einstellungen von Fall zu Fall ist praxisfremd.

    Antwort
  • 19. Juli 2009 um 09:37
    Permalink

    NajaCarlos, stimmt schon, aber normalerweise, wenn ich unterwegs bin, hab ich das Handy immer eingeschalten, sonst könnt ich’s ja gleich zu hause lassen… Und da braucht man dann keinen PIN

    Antwort
  • 4. November 2009 um 17:13
    Permalink

    Meiner Meinung nach kann sich das freiwillige Einspeichern von „ICE„, und dann noch dazu im deutschen Sprachraum, nicht durchsetzen. Bring das einmal einer Oma bei, dass dies wichtig ist! – Mein Schwiegervater hat z.B. überhaupt keine Nummer eingespeichert und läuft mit seinem Taschentelefonbuch herum, um die Nummern einzutippen, wenn er jemanden anrufen will!

    Ich denke, es ist praktikabel genug für einen Sanitäter, auf die Abheben-Taste zu drücken und zu schauen, A) WEN der Verunglückte zuletzt (oder öfters) angerufen hat, und/oder B) WER den Verunglückten zuletzt (oder öfters) angerufen hat. Da kommt man i.d.R. der „ICE„-Person automatisch schon sehr nahe…

    Just my two cents

    Antwort
  • 5. November 2009 um 14:46
    Permalink

    Die älteren Leute tun sich schwer, da mit zu halten!
    Ich weiß nicht ob es unbedingt notwendig ist??
    ICE Notruf naja,…

    Antwort
  • 5. November 2009 um 22:30
    Permalink

    voerst ist doch das wichtigste das den kranken geholfen wird und dann drückt man a´m handy eine telefonnummer und am anderen ende der leitung weiss derjenige, nachdem man ihm die situation geschildert hat wem er zu verständigen hat, also zu was die älteren leute noch mehr zu verunsichern.

    Antwort
  • 6. November 2009 um 15:24
    Permalink

    Richtig Christl!
    Bin froh das, dass in Österreich keine ICE Speicherung am Handy gibt!

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.