Rettung und Ambulanz: „ICE„

Thema:  Handy ICE (= In Case of Emergency)

Das Personal von  Rettung und Ambulanz haben bemerkt, dass bei
Straßenunfällen die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben!
Bei den Einsätzen weiß man aber nicht, wer aus diesen langen
Kontaktlisten zu kontaktieren ist.

AmbulanzfahrerInnen haben also vorgeschlagen, dass jede/r in  ihre/
seine Kontaktlisten die im Notfall zu kontaktierende Person unter dem
selben Pseudo einträgt.
Das international anerkannte Pseudo ist :
ICE (= In Case of Emergency).

Unter diesem Namen sollte man die Person eintragen, welche im Notfall
durch Rettung, Polizei, Feuerwehr oder Erste Hilfe anzurufen ist.

Sind mehrere Personen zu kontaktieren, gibt man ICE1, ICE2, ICE3 usw. ein!
Angeblich soll dieses Service kostenlos sein,
was ich nicht ganz glauben konnte und auf die Suche ging!

So was wir jetzt in Erfahrung bringen konnten:

Im deutschen Sprachraum wird statt „ICE“
teilweise auch „IN“ (für „Im Notfall“) verwendet.
Sowohl deutsche als auch österreichische Initiativen
zum Thema verwenden dieses Kürzel,
das auch als englische Abkürzung („IN case of emergency“)
verwendet werden kann.

Dem Bestreben nach einem internationalem Standard
wirkt die Verwendung „IN„ allerdings entgegen.
Desweiteren wird das Kürzel „IN„ kaum benutzt,
was wohl an der Gebundenheit des Benutzers an deutschsprachige Helfer liegt.

Großbritannien vermittelt unter dem Namen „ICE“
eine kostenpflichtige Serviceleistung Kontakte zu Angehörigen.
Der Begriff ist auch markenrechtlich geschützt.
ICE hat international noch keine hohe Bekanntheit,
weswegen eine Vereinheitlichung vor der Entwicklung
mehrerer unabhängier Abkürzungen erstrebenswert ist.


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Gertrude

Kaum hätte ich mir das Träumen lassen - Ich kann es kaum fassen! ...

11 Kommentare zu “Rettung und Ambulanz: „ICE„

  • 28. November 2009, 17:25 Uhr
    Permalink

    Was ist in Situationen bei denen Informationen über Medikamentenunverträglichkeiten überlebenswichtig sind???
    Meines Wissens nach gibt es noch keine Zentrale Datenbank, wo die Rettungskräfte derart wichtige Informationen im Notfall abrufen können.
    Ich versteh nicht, wie man das Einführen einer sicher oftmals lebensrettende Maßnahme derart runtermachen kann und sie ohne lange darüber nachzudenken einfach für Überflüssig erklärt.
    Also ich finde schaden kann so ein Telefonbucheintrag keineswegs. Bestenfalls rettet er mir mal das Leben.

    Antworten
  • 28. November 2009, 17:39 Uhr
    Permalink

    Gegen eine zentrale Datenbank wo Medikamente und auch Unverträglichkeiten gespeichert, habe ich im Prinzip nichts.
    Du hast recht Martin der Eintrag könnte lebensrettend sein.
    ICE wird aber meines Wissens anders angewandt!
    Es werden angeblich die Daten eingetragen für Notfälle,
    wer zum Beispiel verständigt werden soll – bei einem Unfall!
    Vor einem Jahr als ich den Artikel schrieb, wusste man noch nicht viel mehr.
    LG Gertrude

    Antworten
  • 29. November 2009, 00:32 Uhr
    Permalink

    ich glaube nicht das sich da etwas geändert hat, denn wenn es so ist hat man die bevölkerung auch nicht informiert denn ich weiß von ICE auch nur von einen freundin deren bruder bei der rettung arbeitet und man hat bis heute nichts mehr darüber gehört

    Antworten

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