ÖAMTC keine Hubschraubereinsätze mehr

Wie schon einmal darauf hingewiesen-
dem Club ÖAMTC geht das Geld aus für die Flugrettung

Beklagt werden vom ÖAMTC die zu niedrige Aufwandspauschale
und die steigende Anzahl der Flüge,
die im Nachhinein von der Sozialversicherung nicht bezahlt werden.

Bis Ende 2010 wird man noch fliegen können,
dann muss man 9 von 16 Standorten stilllegen!

Ich finde es einfach nur skandalös, dass hier
keine Einigung stattfindet, egal wer da die Kosten trägt.
Es ist nicht richtig
dass der ÖAMTC auf den Flugrettungskosten sitzen bleibt!

Für alles möglich ist Geld da und für das nicht?
Ich möchte mir nicht vorstellen ein schwerer Verkehrsunfall
und kein Hubschrauber mehr,…

Wer übernimmt dann die Verantwortung wenn der Mensch stirbt?
Die Sozialversicherung? Der Staat?
Man sollte hier baldigst etwas unternehmen, oder?


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Gertrude

Kaum hätte ich mir das Träumen lassen - Ich kann es kaum fassen! ...

5 Kommentare zu “ÖAMTC keine Hubschraubereinsätze mehr

  • 14. Oktober 2008, 21:00 Uhr
    Permalink

    Ich nehme an, das wird noch dauern, bis wir eine neue Regierung haben und die gesundheitsreform endlich mal angegangen wird…. etrliche Kassen stehen ja vor der pleite……

    Antworten
  • 14. Oktober 2008, 23:01 Uhr
    Permalink

    Da sollte man mal fragen, wieso sie vor der Pleite stehen?
    wenn ich mir so manchen Glaspalast der Krankenkassen anschau und erst den Verwaltungsapparat !!!

    Und genauso, denk ich halt, könnte es auch bei den Rettungsdiensten sein.
    Weil – wenn ich per ÖAMTC oder Christopherus o.ä. per Hubschrauber nach einem Auto- Berg- oder Schiunfall gerettet werde, muss dies 1.) gerechtfertigt sein – also es muss überlebensnotwendig sein – und 2.) bekomme ICH dann die Rechnung von denen.
    Ich muss mich selbst darum bemühen, ob und wieviel mir die Krankenkassa was dazu zahlt. (Dazu musste der Flug eben überlebenswichtig sein). Der Rettungshubschrauber wird auf alle Fälle bezahlt, entweder von der Karankenkassa oder wenn nicht anders geht, von mir, außer ich kann 100 %ig nachweisen, dass er nicht nötig gewesen wäre.

    Daher kann niemand behaupten, dass die Flüge nicht bezahlt werden. Wobei ich jetzt bei den tausenden ausländischen Gästen sind, die bei uns gerettet werden, da kann es schon sein, dass bei manchen das Geld uneinbringbar ist.

    Ich habe eher die Vermutung, dass in Notzeiten als erstes diese Hilfsorganisationen jammern, siehe letzte Woche Caritas.
    Es kann ja nicht sein, dass so große Organisationen wie Caritas und/oder ÖAMTC ihr Geld nicht im Voraus budetieren und Rücklagen haben, auch Ausfälle natürlich budgetieren und dann von einem zum anderen Tag nicht mehr finanzierbar sind!

    Ich nehme an, sie wollen vom Staat Österreich für die nächsten Jahre besser abgesichert werden – und das sollen sie ja natürlich auch, nur nicht auf Kosten von verschwenderischen teuren Neubauten und überhöhten Funktionärsgehältern , wie es die Krankenkassen in den letzten Jahre gemacht haben.

    Antworten
  • 15. Oktober 2008, 05:38 Uhr
    Permalink

    Das Problem ist jedoch leider, dass eben diese Einsätze – im Nachhinein – nicht bezahlt werden. Im Moment des Unfalles geht es um die Sofortmaßnahme – und die wird in vielen Fällen von den Christopherus – Hubis erfüllt. Nach erfolgreicher Sofortmaßnahme und (hoffentlich) glimpflichen Ausgang erfolgt dann die Kassen -Argumentation: „im gegenständlichen Fall und aufgrund der festgestellten Verletzungen hätte ein Krankenwagen ebenfalls ausgereicht„ – leider läßt sich das jedoch im Vorfeld nicht feststellen. Somit wird der Hubschraubereinsatz mit den Aufwendungen für den Wageneinsatz ausgegelichen – der Rest bleibt offen.
    Die dargelegte Argumentation jedoch erschwert die Geltendmachung dieser Ansprüche ggü. dem/der Geretteten bei Gericht – und so bleibt halt der ÖAMTC auf seinen Forderungen „sitzen„.
    Ich stelle mir gerade vor, wie sich die Notärzte vom Dahinblutenden eine (rechtsungültige) Unterschrift für die etwaige Übernahme der Kosten einholen – während sich die Gebietskrankenkassen aus dem Ersparten weitere Abteilungsleiter, Direktoren und Glaspaläste bauen können.
    Wie _mein_pc schon sagte: die Gesundheitsreform wird noch etwas auf sich warten lassen – und in der Zwischenzeit werden halt einige Unfallopfer mangels Infrastruktur leider nicht gerettet werden können.

    Was solls! Die Glaspaläste sind ja soooo schön und passen perfekt in das Erscheinungsbild der Stadt….

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  • 15. Oktober 2008, 10:24 Uhr
    Permalink

    Blutend und mit schmerzverzogenem Körper und gebrochenen Gliedern gibt jeder seine Unterschrift zum Heli-Abtransport. Möcht wissen woher die Krankenkassen dann ihre Gutachter beziehn, die meinen, es hätte kein Heli sein müssen…?

    Antworten
  • 15. Oktober 2008, 11:12 Uhr
    Permalink

    Ich finde das ganze ist eine Schweinerei,…
    Man sollte sich schleunigst einigen wer und warum und weshalb
    man die Kosten trägt!!!!

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