Staatshilfe für die Erste-Bank

2,7 Milliarden Euro bekommt die Erste!

Es geht hier nur um die Eigenkapitalstärkung
sagt Erste-Bank Chef Treichel:
„Die Bank habe keine Probleme,
aber es gäbe auf den Kreditmärkten kein Geld!„

Der Staat hat kein Mitspracherecht, er bekommt Anteilscheine,
die in frühestens 5 Jahren zurückgezahlt werden,
der Staat kassiert bei dieser Staatshilfe 8% Zinsen!

Im Gegenzug hat man sich verpflichtet 6 Milliarden an Kredite
zu Vergeben und zwar für Firmen und Privatkunden.

Das Tor ist also geöffnet für alle weiteren Banken.
Die werden aber die 15 Milliarden Euro die der Staat zu Verfügung stellt
nicht ausreichen.

Eines bei der ganzen Finanzkrise verstehe ich nicht ganz,
Was hat eigentlich der Steuerzahler davon?
Außerdem dachte ich die Banken bekommen nur Geld
wenn die Wirtschaftslage der Bank gefährdet ist!

Die Manager verzichten heuer auf Sonderzahlungen,
eine nette Geste (das müssen sie sogar).

Was mir persönlich bei diesem Fall aufhorchen ließ,
der Bankenchef verdient im Jahr 2,6 Millionen Euro!
Lassen Sie sich mal diese Zahl auf der Zunge zergehen!!!

Also gut die Bank hat also keine Probleme.
Die Probleme hat der Steuerzahler!
Was haben WIR eigentlich davon?
Irgendwie komme ich mir etwas veräppelt vor!!!

Liebe Leser wissen Sie was eine neue Steuerreform kosten würde?
Genau soviel wie jetzt die Erste-Bank bekommt,
aber für eine Steuerreform ist kein Geld da?
Liebe Regierung da passt doch was nicht,…

Ach so ja heute ist Weltspartag-ja Bravo!


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Gertrude

Kaum hätte ich mir das Träumen lassen - Ich kann es kaum fassen! ...

3 Kommentare zu “Staatshilfe für die Erste-Bank

  • 31. Oktober 2008, 12:35 Uhr
    Permalink

    Na das Spiel ist ja eh schon hinlänglich bekannt: die Zeche zahlen wir!
    Schön, die Bank zahlt also 8% Zinsen – selbstverständlich wird sie diese 1:1 an die Kunden zzgl. Gewinnzuschlag weiter geben – was soll also der Blödsinn, dass es „für den Staat ein Geschäft ist„?
    Es sagt ja schon die Logik, dass natürlich die Spesen und Kosten steigen werden – welche Bank würde das nicht machen?
    3 Mrd. Kreditverpflichtung? Natürlich – zu den jeweils gültigen Konditionen – verschärft sich die Finanzkrise, verschärfen sich logischerweise auch die Konditionen.

    Auf einen ganz einfachen Nenner gebracht: gehts schief – zahlen wir höhere Steueren. gehts gut -zahlen wir höhere Gebühren und Spesen – so gesehen ist es egal, wies geht – wir zahlen.

    Antworten
  • 31. Oktober 2008, 17:37 Uhr
    Permalink

    Es ist irgendwie unglaublich was da passiert!
    Der Steuerzahler finanziert das Ganze Paket an Garantien!
    Egal was passiert, WIR zahlen, in welcher Form auch immer :(

    Antworten
  • Pingback: Steuerreform mit 2009 - Der Orkan Themen aus unabhängiger Sicht

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