Kündigungen für Lehrlinge

Was im September passieren könnte

Eine Kündigungswelle sieht die Gewerkschaft
auf Österreichs Lehrlinge zurollen.
Der Grund seit vorigen Sommer
wurde der Kündigungsschutz für Lehrlinge gelockert.

Was nichts anderes heißt:
Der Lehrling darf nach jedem vollständigen Jahr gekündigt werden,
Es wird zwar noch eine Dritte Person dazugezogen, (Mediationsverfahren)
um zwischen Arbeitgeber und Lehrling zu vermitteln,…

Angst um den Arbeitsplatz macht nun vor Lehrlingen auch nicht halt!
Mir ist nicht klar was ich von den neuen Gesetz halten soll.
Denn bei schwerwiegenden Verfehlungen, durfte der „Lehrherr„
sowieso kündigen (zum Beispiel Diebstahl).

Was haltet Ihr davon, wenn die Lehrlinge nun unter Druck geraten?


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Gertrude

Kaum hätte ich mir das Träumen lassen - Ich kann es kaum fassen! ...

3 Kommentare zu “Kündigungen für Lehrlinge

  • 30. März 2009, 18:39 Uhr
    Permalink

    ich finde das mit dem Kündigen nach einem Jahr nicht so gut, man geht sicher dann zu leicht mir Lehrverträgen um, andererseits nehmen viele Firmen keine Lehrlinge auf, da sie dann die Lehrzeit gebunden sind,
    also man muss die sache nun von 2 Seiten sehen, vieleicht nehmen mehr Firmen Lehrlinge, die Lehrlinge sind bemühter, wenn sie kündbar sind, ein normaler Angestellter ist ja auch kündbar und muss verantwortungsvoll im Job sein.

    Antworten
  • 31. März 2009, 05:51 Uhr
    Permalink

    Viele Unternehmen und Unternehmer sehen die derzeitige Krise auch als Möglichkeit der Neuorientierung und der Umstrukturierung. Es ist allen klar, dass früher oder später der Wendepunkt kommen wird (unabhängige Experten schätzen ca. 4.Quartal 2010) und es ist ebenso klar, dass gewisse Regeln neu geschrieben werden müssen. Kein Unternehmen jedoch wird sein Humankapital ohne wirklichen Grund „auf den Markt„ werfen – da sie nach dem Wendepunkt erst mühsam wieder geeignete Leute einstellen/ausbilden müßten. Und dadurch ev. einen Wettbewerbsnachteil haben könnten.
    Die Lockerung der Kündigungsbestimmungen, die Reduzierung der Lohnnebenkosten, abgeänderte Formen des Dienstverhältnisses sind nicht unbedingt negativ behaftet – kein logisch denkender Lehrherr wird einen Lehrling mit Potential gehen lassen – dafür wird zu viel Zeit und Geld (üblicherweise) in die Ausbildung gesteckt. Vom „Klotz am Bein„ jedoch muß ich mich als Unternehmer trennen können – dass ist der ganz normale Selbsterhaltungstrieb.
    Warum sollte also ein Lehrling, der gerade mal so seine „Hackn„ erledigt bevorzugt gegenüber einem fleißigen dreifachen Familienvater zB behandelt werden?

    Ich finde es durchaus gerechtfertigt, wenn auch hier die Bestimmungen gelockert werden – bis zu einem gewissen Grad:eine „neue„ Sklavenschicht (billige Arbeitskräfte) darf dadurch nicht entstehen. Und das Mediationsverfahren ist hier sicherlich ein guter Ansatzpunkt.

    Antworten
  • 31. März 2009, 10:43 Uhr
    Permalink

    @Fred!
    Ich finde es durchaus gerechtfertigt, wenn auch hier die Bestimmungen gelockert werden – bis zu einem gewissen Grad:eine „neue“ Sklavenschicht (billige Arbeitskräfte) darf dadurch nicht entstehen. Und das Mediationsverfahren ist hier sicherlich ein guter Ansatzpunkt.

    Da bin ich schon Deiner Meinung!
    Denn wenn ein Jugendlicher nicht mag, was soll ich mit diesem Lehrling anfangen?

    @Jeniffer!
    Vielleicht bemühen sich dann die Lehrlinge mehr, richtig!

    Man sollte es halt in Zeiten der Wirtschaftskrise nicht übertreiben mit Kündigungen,
    nur wenn es gerecht ist!

    Antworten

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