Fischer Bundespräsident 2010

Fischer geht aus dieser merkwürdigen Wahlschlacht(ung) als Sieger hervor und kann sich des Zuspruchs von mehr als 2 Mio ÖsterreicherInnen erfreuen.

Da es sich um eine demokratische Wahl handelt, ist es so, wie es ist, zur Kenntnis zu nehmen.

Es tut nichts zur Sache, wenn man von der Berichterstattung diversen Medien mehr als befremdet war

Es tut nichts zur Sache, wenn man mit den in den privatesten Bereich gehenden Anfeindungen gegenüber einer Frau Rosenkranz mehr als nicht einverstanden war

Es tut nichts zur Sache, dass der wiedergewählte Präsident mit dem Lissabonvertrag ein unverrückbares Zeichen gesetzt hat – entscheidend ist, dass die „Mehrheit“ entschieden hat.

Entscheidend ist, dass mehr als 2 Mio Wähler es für gut befinden, wenn politische Veranstaltungen mit Gegendemonstrationen „beeinflusst“ werden.

Entscheidend ist, dass mehr als 2 Mio Wähler unter Demokratieverständnis die Weigerung mit dem politischen Gegner einen Dialog zu führen, verstehen.

Entscheidend ist, dass mehr als 2 Mio Wähler sich immer noch mit Ausgrenzung, Anfeidung und Diffamierung als legitime „demokratische“ Mittel anfreunden können.

Österreich hat entschieden.


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